Der Mietpreis pro Wäschestück und Monat klingt für viele Hoteliers zunächst nach „viel". Tatsächlich
deckt er aber Posten ab, die in der Eigenwäscherei einzeln und versteckt anfallen. Wenn Sie eine
ehrliche Vollkosten-Rechnung Ihrer Eigenwäscherei machen – Personal, Maschinen, Bestände, Lager, Verschleiß,
Energie und Wasser – kommen Sie in den allermeisten Fällen auf einen höheren effektiven Stück-Preis als
im Mietwäsche-Modell.
Im Mietpreis enthalten sind: die initiale Bestands-Investition (Sie kaufen nicht selbst ein), der laufende
Bestands-Ersatz bei Verschleiß (typisch 20–30 % pro Jahr), die Reparatur kleinerer Schäden, die mehrfache
Reinigung pro Monat im Industrie-Aufbereitungs-Verfahren, die Lieferung und Abholung im Stamm-Tour-Rhythmus,
der Reservebestand (1,2× Durchschnitts-Belegung), die Verwaltung des Wäsche-Lebenszyklus, und der ganze
damit verbundene Verwaltungs-Aufwand.
Was nicht enthalten ist: mutwillige Beschädigungen (Brandflecken, Schnitte, grobe Fahrlässigkeit), die
separat berechnet werden, mit klarer Definition im Vertrag. Express-Touren bei akutem Bedarf, die mit
transparentem Aufschlag vorab vereinbart werden. Spezial-Bügelung oder Sonder-Verpackung auf
individuellen Wunsch.